Download Biochemie der Elemente - Anorganische Chemie biologischer by Prof. Dr. Waldemar Ternes PDF

By Prof. Dr. Waldemar Ternes

Show description

Read or Download Biochemie der Elemente - Anorganische Chemie biologischer Prozesse PDF

Similar inorganic books

Molecular Materials (Inorganic Materials Series)

“… the publication does a superb task of placing jointly a number of various periods of fabrics. Many universal issues emerge, and the e-book might facilitate the advance of hybrids during which the characteristics of the “parents” are superior. ” –Angew. Chem. Int. Ed. 2011With functions in optoelectronics and photonics, quantum details processing, nanotechnology and information garage, molecular fabrics increase our day-by-day lives in numerous methods.

Extra resources for Biochemie der Elemente - Anorganische Chemie biologischer Prozesse

Example text

Lebensmittel: In Süßwasserfischen beträgt der Natrium-Gehalt ca. 0,6 bis 0,8 g/kg, in Seefischen 0,8 bis 1,2 g/kg; Schaffleisch enthält 1,2 g/kg, Hühnerei 1,5 g/kg, Hühnerfleisch 0,7 g/kg und Schweinefleisch 0,5 g/kg. Bei gesalzenen Lebensmitteln sind die Gehalte an Natrium noch deutlich höher, z. B. Parmesan 7 g/kg, Salami 21 g/kg, Kochschinken 9,7 g/kg. 2 Eigenschaften und Verwendung Elektronenkonfiguration: [Ne] (3 s1); Ar = 22,9898 u. Natrium ist ein sehr weiches, silberweißes Metall mit einer Dichte von 0,97 g/cm3 und einem Siedepunkt von 883 °C.

Gehalte von über 20 mg/L können zum Tode führen (Hanssen, 2012). Bei manisch-depressiven Patienten wird mit lithiumhaltigen Medikamenten eine Konzentration an Lithium im Plasma von 3,5 bis 8 mg/L eingestellt. Lihiumreiches Wasser mit Konzentrationen von 1 bis 10 mg/L sollte nicht ständig getrunken werden, da der Bereich zwischen therapeutischer Wirkung und Lithium-Vergiftung sehr eng ist. 6 Aufnahme und Ausscheidung Die tägliche Aufnahme des Menschen an Lithiumverbindungen liegt bei 0,8 mg/d. Die Ausscheidung erfolgt renal.

4 Biologische Aspekte Cäsium ist nicht essenziell. Über das Mycel reichern die Pilze Schwermetalle (Cd, Hg) und radioaktives Cäsium an. Ligninzersetzende Speisepilze, wie z. B. der Maronenröhrling und der Flockenstielige Hexenröhrling, reichern besonders viel 137Cs an. Der Steinpilz, ein naher Verwandter, zeigt jedoch diesen ausgeprägten Anreicherungseffekt nicht. Für die Anreicherung sind Pulvinsäuren (Abb. 6) verantwortlich, die als Farbstoff in der Huthaut vorhanden sind. Die Pulvinderivate transportieren die Kalium- und Cäsiumionen aus dem Mycel in den Fruchtkörper.

Download PDF sample

Rated 4.63 of 5 – based on 8 votes