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By Jean-Paul Sartre

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Marcus Contextual Grammars

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Essays on the Characteristics

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Kein Objekt, keine Gruppe von Objekten ist speziell bestimmt, sich als Hintergrund oder als Form zu organisieren: alles hängt von der Richtung meiner Aufmerksamkeit ab. Wenn ich in dieses Cafe ein­ trete, um dort Pierre zu suchen, bildet sich eine syntheti­ sche Organisation aller Gegenstände des Cafes als Hinter­ grund, auf dem Pierre gegeben ist als der, der erscheinen soll. Und diese Organisation des Cafes als Hintergrund ist eine erste Nichtung. Jedes Element des Raums, Person, Tisch, Stuhl, sucht sich zu isolieren, sich von dem durch die Totalität der anderen Gegenstände konstituierten Hintergrund abzuheben und fällt in die Undifferenziert­ heit dieses Hintergrunds zurück, löst sich in diesem Hintergrund auf.

Es gibt anderes. Und sogar �ieser Ausdruck ist unpassend, denn zur Setzung der Alterität bedarf es eines Zeugen, der die Vergangenheit in gewisser Weise behalten und mit der Ge­ genwart in der Form des «Nicht-mehr» vergleichen kann. Mangels eines solchen Zeugen gibt es Sein vor wie nach dem Gewitter: das ist alles. es zunächst ein Ver­ hältnis des Menschen zum Sein geben, das heißt eine Tran­ szendenz; und in den Grenzen dieses Verhältnisses muß der Mensch ein Sein als zerstörbar erfassen. Das setzt ein begrenzendes Abtrennen eines Seins im Sein voraus, was, wie wir anläßlich der Wahrheit gesehen haben, schon Nichtung ist.

In der Tat: das setzt er; und das ist seine wesentliche Entdeckung. Aber sobald er aus dem Noema als Korrelat der Noesis ein Nicht-Reelles macht, dessen esse ein percipi ist, wird er seinem Prinzip vollkommen untreu. 1 9 Das Bewußtsein ist Bewußtsein von etwas: das bedeu­ tet, daß die Transzendenz konstitutive Struktur des Be­ wußtseins ist; das heißt, das Bewußtsein entsteht als auf ein Sein gerichtet, das nicht es selbst ist. Das nennen wir den ontologischen Beweis. Man wird sicher einwenden, der Anspruch des Bewußtseins beweise nicht, daß dieser Anspruch befriedigt werden muß.

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